Alois Andritzki

Nowa kapałka w Lipsku

 

Festgottesdienst in der Kapelle

Na třidnjowskim patronatnym swjedźenju Katólskeje studentskeje wosady w Lipsku wolachu w lěće 2013 studenća patróna za swoju nowu kapałku. Wjetšina studentow rozsudźi so za zbóžneho kapłana Alojsa Andrickeho. Mnohim studentam je wón přez eksercicije w adwenće znaty, na kotrychž wužiwachu so jeho teksty.

 

Njedźelu,dnja 7. julija 2013, poswjeći Drježdźansko-Mišnjanski biskop dr. Heiner Koch na swjedźenskej Božej mši kapałku na mjeno zbóžneho Alojsa Andrickeho.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Glocke Alojs Andritzki

 

Die Pfarrgemeinde Radibor stiftete zu Ehren Alojs Andritzkis eine Glocke. Diese Glocke wurde am 4. Februar 1990 geweiht und im Kirchturm als sechste Glocke angebracht.

Die Aufschrift und Fürbitte lautet: „Alojs Andritzki, Märtyrer unseres Volkes, sei unser Vorbild und Helfer“. Ihr Gewicht beträgt 395 kg. Sie ist gegossen auf den Ton C“. Ihr Durchmesser beträgt 820 mm. Gegossen wurde sie von der Firma Schilling in Pößneck. Vier Jugendliche standen ihr als Paten. Dies waren: Beate Nowottne aus Radibor, Regina Pötzschke aus Brohna, Thomas Krahl aus Radibor und Andreas Schäfer aus Brohna.

Diese Glocke war ein nur in der DDR üblicher Guss aus Bronze-Mangan. Sie hatte einen Materialfehler und war für das neue große Sechser-Geläut zu schwach. Die Firma Perner aus Passau nahm sie in Zahlung und goss uns dafür eine neue, äußerlich identische neue Alojs-Andritzki-Glocke, ca. 100 kg schwerer und wiegt 488 kg. Gegossen wurde sie auf den Ton h`. Ihr Durchmesser beträgt 875 mm. Sie ruft täglich die Gläubigen unserer Pfarrgemeinde zu den normalen Wochentagsgottesdiensten.

 

 Kirchenglocke aus Radibor von Alojs Andritzki   Kirchenglocke aus Radibor von Alojs Andritzki

 

 

 

Wopomnjenske tafle

 

Kreuzkirche Radibor Hofkirche Dresden
Wopomnjenska tafla při Radworskej Křižnej cyrkwi z lěta 1946
Wopomnjenska tafla w Dwórskej cyrkwi w Drježdźanach

 

Gedenktafel KZ Dachau Gedenktafel in Radibor
Wopomnjenska tafla w muzeju KZ Dachau z lěta 1993
Wopomnjenska tafla při ródnym domje w Radworju (dźensa sydło gmjeny)

 

 

 

Die Kapelle Alojs Andritzki in Radibor

 

In der Reformationszeit kam die „Neschwitzer Madonna“ als hochgeschätztes Gnadenbild aus der evangelisch gewordenen Pfarrkirche Neschwitz (ca. 7 km von Radibor) in die katholisch gebliebene Pfarrgemeinde nach Radibor. Mit dem Gnadenbild kamen auch die Verehrer der Gottesmutter nach Radibor.

Nach dem Neubau der Pfarrkirche 1895/96 blieb das Gnadenbild bis in die 1920er Jahre zum Leidwesen der Gläubigen in der Alten Pfarrkirche. So war es kaum zugänglich für das persönliche Gebet. 1920 wurde es in die neue Pfarrkirche übertragen und erhielt seinen Ehrenplatz in einer eigenen Kapelle auf der Westseite der Kirche. Jedes Jahr gibt es mehrere Gelöbnisse an die Neschwitzer Madonna mit der Bitte um ihre Hilfe und Fürsprache in den ganz privaten Anliegen und Nöten der Familien. Und es folgen jedes Jahr auch mehrere öffentliche Danksagungen für erfahrene Hilfe.

 

Kapelle Alojs Andritzki in Radibor

 

Bei der Suche nach einer würdigen Stelle für den Seligen Kaplan Alojs Andritzki in der Pfarrkirche wurden mehrere Orte geprüft. Nachdem im August 2010 der Pfarrgemeinde ein Alojs-Andritzki-Fenster bei der Neschwitzer Madonna geschenkt wurde, bot sich diese Kapelle geradezu an, Ort der Verehrung der Gottesmutter und des neuen Seligen zu werden. Alojs Andritzki war ein großer Verehrer der Muttergottes von Rosenthal. Maria ist die Königin der Märtyrer, auch der Blutzeugen ihres Sohnes Jesus Christus.

 

Die Pfarrgemeinde Radibor, das Domkapitel St. Petri in Dresden, eine Privatperson sowie der Cyrill-Methodius-Verein kamen für die Neugestaltung der Kapelle auf. Am Hochfest des ersten Märtyrers, des heiligen Stephanus, am 26. Dezember 2012, hat Domdekan Weihbischof Georg Weinhold den Altar und die Kapelle benediziert. An der rechten Seite des Altars ist die Asche der drei Märtyrerpriester unseres Bistums, Alojs Andritzki, Aloys Scholze sowie Bernhard Wensch in die Mauer eingelassen.

 

Gedenktafel Alojs Andritzki und weitere